Geld verdienen [Teil 2]: Aktives und passives Einkommen

Wie du in Teil 1 der "Geld verdienen"-Serie erfahren hast, erreichst du finanzielle Freiheit durch so genannte Assets. Diese Assets - "Vermögenswerte" - wiederum sind eine Vielzahl von Gütern, die entweder aktives oder passives Einkommen generieren.

Und den Unterschied zwischen diesen Einkommensformen musst du verstehen, damit du deinen finanziellen Erfolg in der Zukunft optimal planen und umsetzen kannst.

Was ist aktives Einkommen?

Beim aktiven Einkommen arbeitest du und wirst für diese Zeit, in der du also "aktiv" etwas tust, bezahlt. So tauschst du deine Lebenszeit gegen Geld ein. Unter diese Begrifflichkeit fällst du also, wenn du für deinen Chef schuftest oder auch als Selbstständiger deine eigene Firma am Laufen hältst. In beiden Fällen bist du aktiv. Das können wir uns auch in einer Formel veranschaulichen:

Einkommen = Zeit(einheit) x Einkommen pro Zeit(einheit)

Somit sähe das für den Ottonormalarbeiter bei der imaginären Hinz & Kunz GmbH so aus:

1.600 € brutto = 160 Stunden (im Monat) x 10 Euro brutto (pro Stunde)

Was ist passives Einkommen?

Im Gegensatz zum aktiven Einkommen bedeutet passives Einkommen, dass du hier letztlich nicht aktiv Zeit gegen Geld eintauschen musst.

Wenn du passives Einkommen aufbaust, wirst du zwar erst Zeit und Arbeit investieren, doch danach musst du nichts mehr machen und kannst im Schlaf Geld verdienen. Diese "Entkoppelung" kann durch verschiedene Formen erreicht werden.

Du investierst somit anfänglich Zeit und entwickelst z.B. ein Produkt (Ebook), eine Website (z.B. Nischenwebsiten) oder Software, die später von anderen genutzt werden. Diese Nutzer kannst du dann durch verschiedene Arten dazu bringen, dir passives Einkommen zu generieren - also automatisch. Hierzu zählen z.B.

  • Gebühren für Produkte im AppStore (Apps verkaufen)
  • Verkauf von Ebooks auf Amazon oder auf deiner eigenen Website
  • Einsatz von Affiliate-Programmen (Gewinn auf Provisionsbasis)
    passives Einkommen Vertrieb

    Entscheidend für gutes passives Einkommen sind Vertrieb und Marketing.

Das Entscheidende für ein nachhaltiges passives Einkommen ist dein Marketing und Positionierung des Produkts, damit die Konsumenten es auch "sehen" - und möglichst viele davon. Außerdem möchtest du ja auch, dass du noch Jahre später im Schlaf Geld verdienst - also müssen die Positionierung und Verbreitung (Vertrieb) optimiert sein.

Die Formel für Ottonormal sieht dafür also so aus:

passives Einkommen = Nutzerzahl x Gebühr je Nutzer

Stell dir also vor, dass du erfolgreich Zeit in eine umfangreiche Nischenwebsite investiert und diese bei Google gut gerankt hast. Dann kannst du dein, sich selbst generierendes Einkommen so errechnen:

99.999 € = 10.000 Käufer x 9,99 € pro Ebook

Natürlich musst du diese Formel deiner Einkommensform jeweils angleichen. Generierst du also z.B. Geld durch Affiliate-Programme wie Amazon, verdienst du bei jedem erfolgreich vermittelten Kauf eines Produkts über deine Links/Banner eine fixe Provision.

Weitere Investitionen: Geld anlegen

Anstatt Zeit in die Aufbereitung von Informationen für eine Website zu investieren, ist ein anderer interessanter Weg, Geld in Assets zu investieren.

So kannst du Geld in Aktien, Anleihen, ETFs, Immobilien, Start Ups und andere Dinge investieren und durch Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen Geld generieren. Investierst du also z.B. in in Aktien, sieht deine Berechnung so aus:

Einkommen = investiertes Kapital x Zinssatz/Rendite

Hast du also in tolle Aktien investiert, sagen wir 200.000 €, und diese erwirtschaften eine Rendite von 9%, erhältst du 18.000 €. Dein Einkommen steigt dabei natürlich in Abhängigkeit deines investierten Kapitals an.

Der Nachteil dieser Einkommensform ist aber: du benötigst erst einmal richtig viel Geld, um dieses dann auch wirklich gewinnbringend in andere Güter investieren zu können. Doch hast du erstmal ein Grundkapital von ca. 200.000 €, kannst du damit kontinuierlich ein großes Vermögen aufbauen - passiv wie aktiv.

Fazit und Ausblick

Der Weg zum finanziellen Reichtum und der damit verbundenen Freiheit führt über den Aufbau sinnvoller Assets, die dir nachhaltig und passiv Einkommen generieren. Diese finanziellen Standbeine solltest du, wenn du aktuell als Arbeitnehmer beschäftigt bist, natürlich am besten nebenbei aufbauen - so hast du

  • wenig Druck,
  • dein fixes Einkommen,
  • keine Existenz-Ängste und
  • bist vor vorschnellen Entscheidungen gefeit.

Die verschiedenen Möglichkeiten, Assets optimal für deine Ziele einzusetzen, sind vielseitig und auch für dich heutzutage bei guter Planung erreichbar. Hierzu gehören u.a.

  • Aktien
  • Anleihen
  • Dividenden
  • Beteiligungen
  • ETFs

sowie die Erstellung digitaler eigener Güter wie Ebooks, Websiten/Blogs und anderer Güter.

In den nächsten Teilen meiner "Geld verdienen"-Serie werde werde ich dir einschlägige Möglichkeiten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie weitere Tipps an die Hand geben, damit du das gigantische Potenzial der o.g. Assets optimal zu nutzen und auszuschöpfen weißt.

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